LIEDERLUST ♪ 43 – Dort oben am Berg

‚Dort oben am Berg, da steht a Haus.’ Dieser harmlose Satz ist der Beginn einer spannenden Geschichte über eine ausgeklügelte Verschwörung zwischen einer Müllerin und einem reichen Edelmann. Eine wichtige Rolle in diesem Drama spielt auch noch die Müllerstochter, mit deren Selbstbewusstsein die Mutter offensichtlich nicht gerechnet hat. Aber ich will nicht zu viel verraten. Lasst euch von dieser Geschichte überraschen.

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LIEDERLUST ♪ 42 – Schau, schau, wia’s renga duat

Oft braucht es nur ein Wort oder eine Situation und mir fällt ein Lied dazu ein. Vielleicht geht es euch ja auch so?! Auf diese Weise ist jedenfalls die Aufnahme zu diesem LIEDERLUST-Lied entstanden. Statt bei strahlendem Sonnenschein auf duftender Sommerwiese fanden wir uns bei strömendem Regen auf einer Veranda wieder. Zum Glück haben wir ja für jede Situation ein Lied parat: Schau, schau, wia’s renga duat, schau, schau, wia’s giaßt, wia’s giaßt!

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LIEDERLUST ♪ 41 – Dort oben auf dem Ölberg

Viele unserer Lieder haben wir von älteren Sängerinnen und Sängern gelernt. So auch das eindrucksvolle Legendenlied ‚Dort oben auf dem Ölberg’. Vorgesungen hat es uns Franziska Säckl (1944 – 2020) aus Augsburg. Das Lied hat allerdings eine weite Reise hinter sich – von Ungarn nach Deutschland, genaugenommen von Soroksár nach Augsburg. 

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LIEDERLUST ♪ 40 – Frisch auf zum Jagen auf

‚Frisch auf, frisch auf, zum Jagen auf‘ ist nur vordergründig ein Jägerlied. Im Prinzip geht es doch mehr ums Essen und natürlich auch um die Liebe. Auf jeden Fall macht es gute Laune und Lust selbst loszuziehen – sei es jetzt ins Gebirge oder in ein Wirtshaus, in dem gut aufgekocht wird. Vielleicht findet sich dort ja der ominöse Specksalat auf der Speisekarte, der in dem Lied verzehrt wird.

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LIEDERLUST ♪ 39 – Der Jukukuku is im Winkerl gsessn

Der Jukukuku is im Winkerl gsessn, hat nix als wia doagige Birnal gfressen. Diese kryptischen Zeilen sind der Anfang einer Geschichte, in der sich der Jukukuku bzw. Kuckuck wieder mal als junger Mann auf Freiersfüßen entpuppt. Ganz besonders der kreative Umgang mit der Sprache, das Spielen mit einzelnen Silben und die vielen unerwarteten Wendungen, die die Geschichte nimmt, macht dieses Lied so besonders und originell.

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LIEDERLUST ♪ 38 – Rorate

Unser LIEDERLUST-Lied „Rorate! Ach tauet ihr Himmel herab“ wollen wir euch diesmal gleich Anfang Dezember vorstellen. Aus gutem Grund: ‚Rorate’  ist der der Beginn verschiedener Gesänge und Gebete der katholischen Kirche in der Adventszeit. Der Vers Rorate caelidesuper, et nubes pluant iustum (Tauet Himmel von oben und die Wolken sollen den Gerechten herabregnen) entstammt dem Buch Jesaja.

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LIEDERLUST ♪ 37 – Wir wollens vergnügt und einsam leben

Wir wollens vergnügt und einsam leben – dieses Wirtshauslied aus dem Kesseltal hat in seiner Pragmatik schon fast philosophischen Charakter. Betrachtet man nur diese erste Zeile, dann beschreibt allein schon das kleine und etwas altmodische Wort ‚vergnügt’ einen ganzen Gemütszustand. Im Wörterbuch finden sich dazu viele schöne Umschreibungen: beglückt, beschwingt, gut gelaunt, in fröhlicher, heiterer, zufriedener Stimmung – um nur ein paar zu nennen. In diesem Zusammenhang ist wohl auch das Wörtchen ‚einsam’ eher positiv zu verstehen – einfach ganz mit sich allein zufrieden und froh sein. Wer würde sich das nicht wünschen?

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LIEDERLUST ♪ 36 – Kein schöneres Leben

Auf meinem Nachhauseweg komme ich gerade immer an einer Schafherde vorbei, die friedlich auf den Wiesen des Günztales weidet. Es fehlt eigentlich bloß noch der Schäfer mit seinem Hund, der die Herde hütet und bewacht. Und wie schön wäre es, wenn er dann seinen Schäflein noch etwas vorsingen würde…. Ich geb zu, dieser Tagtraum ist weit vom Alltag eines Schäfers entfernt. Aber man wird ja noch träumen dürfen?! Ich bin ja auch nicht alleine damit. Solch romantische Vorstellungen von der Idylle des Schäferlebens spiegeln sich in vielen Liedern wider. Und eins davon möchten wir euch heute vorstellen.

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LIEDERLUST ♪ 35 – Es war einmal eine Müllerin

Weiter geht’s nach der Sommerpause mit unserer LIEDERLUST. Diesmal möchten wir euch ein Lied von einer starken und emanzipierten Frau vorstellen. Da muss man bei den Volksliedern schon etwas suchen, denn viele Lieder sind, was das Rollenbild der Frau angeht, schon etwas ‚aus der Zeit gefallen’. Man hat hier oft die Wahl zwischen nudelholzschwingender Ehefrau, böser Schwiegermutter oder sanftem Weibchen, das jede Eskapade des Mannes bzw. potentiellen Liebhabers klaglos hinnimmt. Zum Glück gibt es aber auch noch andere Lieder, in denen sich die Frau selbstbewusst präsentiert und nichts gefallen lässt, wie in der Ballade von der stolzen Müllerin.

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LIEDERLUST ♪ 34 – Bin ich der einzige Fuhrmannssohn

Es naht die Ferienzeit und vielleicht hat ja der eine oder die andere von euch eine Reise im Sinn. Es muss ja auch keine weite Fahrt sein, ein morgendlicher Spaziergang in den Wald voller Vogelgezwitscher kann auch schon wie ein kleiner Urlaub sein. Wir haben auf jeden Fall das passende Lied für euer Reisegepäck, damit es euch auf eurem Ausflug nicht langweilig wird.

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LIEDERLUST ♪ 33 – Frösch und Krotta

Die Szenerie unserer neuen LIEDERLUST-Liedes passt zu den sommerlichen Temperaturen. Die Anfangszeilen „Frösch und Krotta kennat hupfa“ haben uns dazu inspiriert, den Aufnahmeort des Liedes an einen See zu verlegen, genaugenommen an den Oberrieder Weiher im Landkreis Günzburg, einem beliebten Treffpunkt für alle Badefans. Mit sommerlichem Badevergnügen hat unser Lied allerdings nichts zu tun und mit Fröschen und Kröten auch nur am Rande. Im Prinzip entpuppt sich unser Lied nach einer flapsigen Anfangsstrophe wieder einmal als Liebeslied, wenn auch nur im weitesten Sinne. Eher ist es eine Abrechnung mit dem treulosen Schatz.

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LIEDERLUST ♪ 32 – Schau no dean Ranza a

Mit unserem neuen LIEDERLUST-Beitrag möchten wir euch wieder in Schwung bringen und zum Tanzen animieren. Und ihr braucht dazu auch keinen Musikanten. Mit diesem Tanzlied seid ihr euer eigener Tanzmusikant! Ihr kennt das ja schon von unserem Beitrag vom ‚Ringelein’. Auch dieses Tanzlied mit dem prägnanten Anfang ‚Schau no dean Ranza a, wie er net danza ka’ ist ein taktwechselnder Tanz, der im Kesseltal überliefert wurde und bis in die 1980er Jahre dort noch auf dem Tanzboden lebendig war. Dort nennt man die taktwechselnden Tänze übrigens ‚Schleifer’.

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