Herzlich Willkommen

beim Volksmusik Magazin

des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege

Auf dieser Plattform präsentieren wir – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Volksmusik – interessante Ergebnisse aus der täglichen Arbeit in den Beratungs- und Forschungsstellen für Volksmusik in Altbayern, Franken und Schwaben.

Hier finden Sie Wissenswertes und Hörenswertes über die Volksmusik in Bayern allgemein und im Besonderen über unsere Arbeit: Es gibt historische und neu gesetzte Noten für Instrumentalmusik bzw. Lied- und Tanzblätter zum Herunterladen, außerdem Musikbeispiele und Informationen zu unseren  Veranstaltungen u.v.a.m.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Hören und hoffen auf rege Rückmeldungen über die angebotene Kommentarfunktion.

Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 61 – Sollt i vüre fahrn

Es gibt so Tage, da läuft es einfach nicht rund. Gefühlt geht einfach alles schief, was man anpackt. So geht es auch dem Protagonisten unseres neuen LIEDERLUST-Liedes. Er klagt: „Sollt i vüre (vorwärts) fahren, so fahr ich arschling (rückwärts), sollt i Bretter schneidn, so schneid i Schwartling.“ Was „Schwartling“ sind, das erklärt euch der Franz Schötz im Video, auf jeden Fall ist es nichts Gescheites. Und warum gelingt so rein gar nichts? Das erfahrt ihr gleich.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 60 – Fridolin

Wer kennt die Situation nicht!? Die Gesellschaft im Wirtshaus ist nett, die Atmosphäre gut, aber der Abend neigt sich bedenklich dem Ende zu. Eigentlich hat man überhaupt keine Lust heimzugehen. Aber der Wirt schaut schon, dass seine Gäste rechtzeitig das Feld räumen. In unserem neuen LIEDERLUST-Lied lässt er ihnen ausrichten: Halbe zwölfe hats schon gschlagn, Polizeistund is vorbei, Rosabella, Fridolin! Vielleicht kann man ja mit einem Lied noch ein paar Minuten herausschlagen? Ein Versuch ist es wert. Probiert es doch mal mit dem Lied vom Fridolin.

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Simone Lautenschlager

Klingendes Archiv 1 – Schottische aus der Handschrift von Karl Stauber

Nachfolgend stellen wir euch eine Handschrift von Karl Stauber vor. Wir haben die für uns zehn schönsten Schottisch daraus ausgesucht und für euch eingespielt. Ihr findet die dazugehörigen Noten zum Download weiter unten. Wir wünschen euch ganz viel Vergnügen damit und hoffen, ihr habt genauso viel Freude beim Musizieren, wie wir es hatten.

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Simone Lautenschlager

Klingendes Archiv

Herzlich willkommen zum Klingenden Archiv. Hier möchten wir alte Tanzmelodien aus unseren Notenarchiven wieder zum Klingen bringen, um euch interessantes und gutes Material an die Hand zu geben. Wir erzählen die Geschichte hinter der Handschrift und soweit möglich auch des Musikanten bzw. der Musikantin und stellen euch dazu ausgewählte Stücke samt Tonaufnahmen zur Verfügung.

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Franz Josef Schramm

Adventskalender 2025

Liebe Volksmusikfreundinnen und -freunde, das Volksmusikteam des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. wünscht allen ein Frohes Weihnachtsfest und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für das neue Jahr. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Resonanz und für die vielen positiven Rückmeldungen zu diesem Adventskalender. Wir freuen uns, dass wir euch damit ein wenig durch die Adventszeit begleiten durften. Wir wünschen auch weiterhin viel Freude beim Singen, Musizieren und Tanzen. Euer Volksmusikteam

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 59 – Goldnes Blatt vom Himmelsbaum

„Goldnes Blatt vom Himmelsbaum, fiel zur Erde nieder, lief ich schnell nach Bethlehem, fands im Kripplein wieder.“ Was für ein wunderbares Bild für das neugeborene Christuskind im Stalle zu Bethlehem. Mit seiner schwungvollen Melodie und dem eingängigen Refrain ist es einfach das perfekte Lied für unsere offenen Singen in der Advents- und Weihnachtszeit. Doch bis auf eine karge Angabe unter dem Liedblatt ‚Volkslied aus der Slowakei’ wusste ich bis vor kurzem nichts über die Hintergründe des Liedes. Stefan Gehrt, Kirchenmusiker aus Dresden, hat sich auf die Suche gemacht und konnte das Rätsel des ‚Goldenen Blattes vom Himmelsbaum’ lösen und hat mir sein Material zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 58 – Der Woidtaubra

Es gibt Lieder und es gibt Lieblingslieder. Es gibt Lieder, die mich augenblicklich in gute Laune versetzen und es gibt Lieder, die mich anrühren und innerlich etwas zum Klingen bringen. Eins davon ist das Lied vom Woidtaubra, das wir euch diesmal vorstellen möchten. Die einfache Zeile „Öitz is da Woidtaubra in Woid aussigflogn“ eröffnet ein ganzes Feld von Spekulationen. Denn bald wird klar, dass dieser „Woidtaubra“ ein überaus menschlicher Vogel ist. Mit Bildern aus der Natur werden die Irrungen und Wirrungen einer Paarbeziehung wunderbar poetisch beschrieben.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 57 – Koa Hüttnmadl mog i net

Die Hauptperson unseres neuen LIEDERLUST-Liedes „Koa Hüttnmadl mog i net“ hat eine steile Karriere hinter sich, seit es Hubert von Goisern in den 1990er Jahren mit seinen Alpinkatzen auf die Bühne gebracht hat. Ursprünglich ist es ein einfacher Vierzeiler, der auch als Tanzform in ganz Bayern und Österreich verbreitet war. Hubert von Goisern besingt ein „Hiatamadl“, in unserer Version ist es ein „Hüttnmadl“. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr gleich.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 56 – Es kann ja nichts Schönres geben

„Es kann ja nichts Schönres geben als ein Fuhrmann zu sein, des Nachts auf der Landstraß, wenn der Mond so hell scheint.“ Mit diesen schwärmerischen Worten beginnt unser neues Liederlustlied, mit dem wir euch in den Herbst begleiten möchten. Da möchte man doch am liebsten auch gleich seine Sachen packen, sich in Gedanken neben den Fuhrmann auf den Kutschbock setzen und mitfahren. Springt da auch gleich euer Kopfkino an? Unterwegs sein, bei sonnigem Herbstwetter die Landschaft genießen, sich den Wind um die Nase wehen lassen und wenn man Hunger hat, im nächsten Wirtshaus einkehren.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 55 – Braunabirl

Seid ihr auch schon im Einmachfieber? Von den Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren arbeite ich mich langsam zu den Brombeeren vor. Sehr praktisch, wenn alles davon im eigenen Garten wächst. Früher musste man noch in den Wald um Himbeeren und Brombeeren zu pflücken. In Zeiten des Fuchsbandwurms ist dies etwas aus der Mode gekommen. Nicht so in unserem neuen LIEDERLUST-Lied. Das erzählt von einem Mädchen, das zum Brombeerpflücken in den Wald geht. „Braunabirl brocken“ sagt man in Niederbayern dazu. Lasst euch überraschen, was dann alles passiert.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 54 – Unter einer grünen Linde

Der im Deutschen am meisten besungene Baum ist die Linde. Kein Wunder, denn Linden sind eindrucksvolle Bäume und bilden ein mächtiges Blätterdach, wenn sie einen Platz haben, an dem sie ungehindert wachsen können. Im Sommer verströmen ihre Blüten einen betörenden Duft. Sie wurden als Symbol des Friedens gepflanzt und unter ihren ausladenden Ästen wurde Gericht gehalten. Die grünende Linde mit ihren herzförmigen Blättern ist aber auch ein Symbol für die Liebe. Dort treffen sich die frisch Verliebten. Entsprechend sind Lieder, in denen die Linde vorkommt, meistens auch Liebeslieder. Aber Vorsicht, wenn die Blätter abfallen. Dieses Warnzeichen sollte man nicht ignorieren. Warum, das erfahrt ihr in unserem neuen LIEDERLUST-Lied.

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Volksmusik.Vermitteln

Alois Schmelz

Leiter der Abteilung Volksmusik,   München

Sebastian Gröller

Leiter der Abteilung Volksmusik,   München

Dagmar Held

Leiterin der Forschungsstelle für Volksmusik in Schwaben, Krumbach

Simone Lautenschlager

Leiterin der Volksmusikstelle für Niederbayern und Oberpfalz, Burglengenfeld

Carolin Pruy-Popp

Leiterin der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken, Bad Berneck

Franz Josef Schramm

Leiter der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken, Eibelstadt

Brigitte Schäffler

Abteilung Volksmusik, Verwaltung und Organisation

Benjamin Schmid

Archiv für Volksmusik, Krumbach