Herzlich Willkommen

beim Volksmusik Magazin

des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege

Auf dieser Plattform präsentieren wir – die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Volksmusik – interessante Ergebnisse aus der täglichen Arbeit in den Beratungs- und Forschungsstellen für Volksmusik in Altbayern, Franken und Schwaben.

Hier finden Sie Wissenswertes und Hörenswertes über die Volksmusik in Bayern allgemein und im Besonderen über unsere Arbeit: Es gibt historische und neu gesetzte Noten für Instrumentalmusik bzw. Lied- und Tanzblätter zum Herunterladen, außerdem Musikbeispiele und Informationen zu unseren  Veranstaltungen u.v.a.m.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Hören und hoffen auf rege Rückmeldungen über die angebotene Kommentarfunktion.

Sebastian Gröller

Mit Schwung! – Volkstänze aus Bayern und darüber hinaus

Nachfolgend stellen wir euch gern getanzte Volkstänze vor, wie wir sie auf unseren Seminaren, Kursen und sonstigen Veranstaltungen machen. Haben Sie viel Spaß die Tänze mitzutanzen, zu spielen, oder auch selbst zu vermitteln. Mit Schwung – die Idee Klare Ideengeber sind die wunderbaren Tanzvideos vom Kulturreferat München. Mit Katharina Mayer und Magnus Kaindl als Vermittler wurden bereits einige Tänze in dieser Form veröffentlicht. Wir haben diese Idee aufgegriffen und uns eine Palette an Tänzen ausgesucht für diese Filmpräsentationen. Wir gewannen für das Projekt einen wunderbaren Kooperationspartner: die Open Music Academy, kurz OMA, welche die Film- und Tonaufnahmen gewährleisteten, sowie die Postpruduktion der Videos. https://openmusic.academy/ Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hat dieses Projekt im Rahmen unseres Zertifizierungsprogramms unterstützt. Ziel des Programms ist es, Laienmusikerinnen und -musiker dafür zu qualifizieren, an Grundschulen zu unterrichten.Ab 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter in Kraft. Um hierfür qualifizierte Lehrkräfte bereitzustellen, stellt der Landesverein, neben der Ausbildung der Lehrkräfte, praxisnahe Materialien zur Verfügung, darunter auch diese Lehrvideos für den Einsatz in der Grundschule. Als Expertin und Beraterin stand uns Katharina Mayer zur Seite. Mal hinter der Kamera, mal auch als Tänzerin zu sehen, wenn die Anzahl der Paare nicht aufgegangen ist. Alle Musiker, Tänzer und

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 60 – Fridolin

Wer kennt die Situation nicht!? Die Gesellschaft im Wirtshaus ist nett, die Atmosphäre gut, aber der Abend neigt sich bedenklich dem Ende zu. Eigentlich hat man überhaupt keine Lust heimzugehen. Aber der Wirt schaut schon, dass seine Gäste rechtzeitig das Feld räumen. In unserem neuen LIEDERLUST-Lied lässt er ihnen ausrichten: Halbe zwölfe hats schon gschlagn, Polizeistund is vorbei, Rosabella, Fridolin! Vielleicht kann man ja mit einem Lied noch ein paar Minuten herausschlagen? Ein Versuch ist es wert. Probiert es doch mal mit dem Lied vom Fridolin.

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Simone Lautenschlager

Klingendes Archiv 1 – Schottische aus der Handschrift von Karl Stauber

Nachfolgend stellen wir euch eine Handschrift von Karl Stauber vor. Wir haben die für uns zehn schönsten Schottisch daraus ausgesucht und für euch eingespielt. Ihr findet die dazugehörigen Noten zum Download weiter unten. Wir wünschen euch ganz viel Vergnügen damit und hoffen, ihr habt genauso viel Freude beim Musizieren, wie wir es hatten. Die Handschrift: „Schottisch u. Polka f. Es- und B-Klarinette“​ Die Handschrift von Karl Stauber stammt aus dem Privatarchiv von Josef Roider, Katzbach/Cham, der sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Sie enthält neben 42 Schottischen auch 19 Rheinländer und ist feinsäuberlich für Es- und B-Klarinette geschrieben. Andere Stimmen fehlen. Der Musiker: Karl Stauber (1904-1974) Durch seine jahrelange Feldforschung hat Josef Roider viele Informationen über den Musiker Karl Stauber zusammengetragen, die er wie folgt zusammenfasst: Karl Stauber wurde am 17. Februar 1904 im böhmischen Grenzdorf Neu-Prennet (tschechisch: Novy Spalenec), ehemalige Gemeinde Vollmau, gleich drüberhalb der bayerisch-tschechischen Grenze bei Furth im Wald geboren. Er stammt aus einer bedeutenden Musikerfamilie: Sein Vater Johann Stauber sen. sowie dessen Bruder Karl waren bereits Musiker. Sie stammten aus Vollmau und spielten mit der dortigen Kapelle. Der Vater Johann Stauber sen. (13.08.1879 – 24.04.1941) heiratete nach Neu-Prennet und gründete hier eine Familie, aus der neben Karl noch eine

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Simone Lautenschlager

Klingendes Archiv

Herzlich willkommen zum Klingenden Archiv. Hier möchten wir alte Tanzmelodien aus unseren Notenarchiven wieder zum Klingen bringen, um euch interessantes und gutes Material an die Hand zu geben. Wir erzählen die Geschichte hinter der Handschrift und soweit möglich auch des Musikanten bzw. der Musikantin und stellen euch dazu ausgewählte Stücke samt Tonaufnahmen zur Verfügung. Hintergrund & Idee Vor einigen Jahren hat mich Josef Roider aus Katzbach bei Cham bei einem Musikantenmaschkara angesprochen. Er betreibt seit langer Zeit Feldforschung und sammelt Lieder und Notenhandschriften alter Musikanten aus seiner Gegend und deren Geschichte. Im Laufe der Jahre ist sein Privatarchiv zu enormer Größe herangewachsen. Sein Wunsch ist es, regionale und fast vergessene Stücke aus seinem Archiv für Musikanten zugänglich zu machen. Nach ersten Ideen kam uns leider Corona dazwischen. Darum freut es mich umso mehr, dass wir jetzt, Ende 2025, starten. Über das Archivmaterial In alten Handschriften sind oft nur ein bis zwei Melodiestimmen ohne Begleitung zu finden. Was Bass und Nachschlag zu tun haben, wurde in einfacher Tanzmusik häufig nicht notiert. Zur Musizierpraxis Prinzipiell möchte ich euch folgende Gedanken mitgeben: Die Spieler einer Musikgruppe übernehmen in der Regel eine der beiden Funktionen – Melodie oder Begleitung. Die Melodiespieler tragen die Tonfolge, die sie umspielen, verzieren bzw.

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Franz Josef Schramm

Adventskalender 2025

Liebe Volksmusikfreundinnen und -freunde, das Volksmusikteam des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. wünscht allen ein Frohes Weihnachtsfest und Gesundheit, Glück und Zufriedenheit für das neue Jahr. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Resonanz und für die vielen positiven Rückmeldungen zu diesem Adventskalender. Wir freuen uns, dass wir euch damit ein wenig durch die Adventszeit begleiten durften. Wir wünschen auch weiterhin viel Freude beim Singen, Musizieren und Tanzen. Euer Volksmusikteam ✯ ✯ ✯ ✯ ✯ ✯ ✯ Liebe Volksmusikfreundinnen und -freunde, herzlich willkommen bei unserem klingenden Adventskalender. Nach einem Jahr Pause haben wir in diesem Jahr wieder 24 Lieder und Musikstücke ausgewählt, welche (ab 1. Dezember) eure Tage erhellen und euch musikalisch durch den Advent begleiten sollen. Viel Freude beim Zuhören, Mitsingen und Musizieren – mit eurer Familie, mit Freunden oder ganz für euch alleine. Mögen viele Lichtblicke in diesem Advent die dunklen Tage erhellen! Wir wünschen allen eine ruhige und besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest Die Volksmusikabteilung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. Übrigens: Mit einer Mitgliedschaft im Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. könnt ihr diese wichtige Kulturarbeit auch ganz persönlich unterstützen. Informationen dazu gibt es hier. [Foto: AlainAudet auf pixabay]

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 59 – Goldnes Blatt vom Himmelsbaum

„Goldnes Blatt vom Himmelsbaum, fiel zur Erde nieder, lief ich schnell nach Bethlehem, fands im Kripplein wieder.“ Was für ein wunderbares Bild für das neugeborene Christuskind im Stalle zu Bethlehem. Mit seiner schwungvollen Melodie und dem eingängigen Refrain ist es einfach das perfekte Lied für unsere offenen Singen in der Advents- und Weihnachtszeit. Doch bis auf eine karge Angabe unter dem Liedblatt ‚Volkslied aus der Slowakei’ wusste ich bis vor kurzem nichts über die Hintergründe des Liedes. Stefan Gehrt, Kirchenmusiker aus Dresden, hat sich auf die Suche gemacht und konnte das Rätsel des ‚Goldenen Blattes vom Himmelsbaum’ lösen und hat mir sein Material zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 58 – Der Woidtaubra

Es gibt Lieder und es gibt Lieblingslieder. Es gibt Lieder, die mich augenblicklich in gute Laune versetzen und es gibt Lieder, die mich anrühren und innerlich etwas zum Klingen bringen. Eins davon ist das Lied vom Woidtaubra, das wir euch diesmal vorstellen möchten. Die einfache Zeile „Öitz is da Woidtaubra in Woid aussigflogn“ eröffnet ein ganzes Feld von Spekulationen. Denn bald wird klar, dass dieser „Woidtaubra“ ein überaus menschlicher Vogel ist. Mit Bildern aus der Natur werden die Irrungen und Wirrungen einer Paarbeziehung wunderbar poetisch beschrieben.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 57 – Koa Hüttnmadl mog i net

Die Hauptperson unseres neuen LIEDERLUST-Liedes „Koa Hüttnmadl mog i net“ hat eine steile Karriere hinter sich, seit es Hubert von Goisern in den 1990er Jahren mit seinen Alpinkatzen auf die Bühne gebracht hat. Ursprünglich ist es ein einfacher Vierzeiler, der auch als Tanzform in ganz Bayern und Österreich verbreitet war. Hubert von Goisern besingt ein „Hiatamadl“, in unserer Version ist es ein „Hüttnmadl“. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr gleich.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 56 – Es kann ja nichts Schönres geben

„Es kann ja nichts Schönres geben als ein Fuhrmann zu sein, des Nachts auf der Landstraß, wenn der Mond so hell scheint.“ Mit diesen schwärmerischen Worten beginnt unser neues Liederlustlied, mit dem wir euch in den Herbst begleiten möchten. Da möchte man doch am liebsten auch gleich seine Sachen packen, sich in Gedanken neben den Fuhrmann auf den Kutschbock setzen und mitfahren. Springt da auch gleich euer Kopfkino an? Unterwegs sein, bei sonnigem Herbstwetter die Landschaft genießen, sich den Wind um die Nase wehen lassen und wenn man Hunger hat, im nächsten Wirtshaus einkehren.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 55 – Braunabirl

Seid ihr auch schon im Einmachfieber? Von den Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren arbeite ich mich langsam zu den Brombeeren vor. Sehr praktisch, wenn alles davon im eigenen Garten wächst. Früher musste man noch in den Wald um Himbeeren und Brombeeren zu pflücken. In Zeiten des Fuchsbandwurms ist dies etwas aus der Mode gekommen. Nicht so in unserem neuen LIEDERLUST-Lied. Das erzählt von einem Mädchen, das zum Brombeerpflücken in den Wald geht. „Braunabirl brocken“ sagt man in Niederbayern dazu. Lasst euch überraschen, was dann alles passiert.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 54 – Unter einer grünen Linde

Der im Deutschen am meisten besungene Baum ist die Linde. Kein Wunder, denn Linden sind eindrucksvolle Bäume und bilden ein mächtiges Blätterdach, wenn sie einen Platz haben, an dem sie ungehindert wachsen können. Im Sommer verströmen ihre Blüten einen betörenden Duft. Sie wurden als Symbol des Friedens gepflanzt und unter ihren ausladenden Ästen wurde Gericht gehalten. Die grünende Linde mit ihren herzförmigen Blättern ist aber auch ein Symbol für die Liebe. Dort treffen sich die frisch Verliebten. Entsprechend sind Lieder, in denen die Linde vorkommt, meistens auch Liebeslieder. Aber Vorsicht, wenn die Blätter abfallen. Dieses Warnzeichen sollte man nicht ignorieren. Warum, das erfahrt ihr in unserem neuen LIEDERLUST-Lied.

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Dagmar Held

LIEDERLUST ♪ 53 – A Woidbua bin i

„Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein“ singt der bekannte deutsche Sänger Max Raabe mit seinem Palastorchester und kann mich damit augenblicklich in gute Laune versetzen. Ich bin mir ganz sicher, so glücklich und wohl in seiner Haut fühlt sich auch der Protagonist unseres neuen LIEDERLUST-Liedes, wenn er singt: A Woidbua bin i, und a Woiddeandl liab i. Er kann ja auch mit der Gesamtsituation zufrieden sein – er hat ein Mädchen, das er liebt und einen Beruf, der ihm gefällt. Wenn das kein Grund ist, glücklich zu sein!

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Volksmusik.Vermitteln

Alois Schmelz

Leiter der Abteilung Volksmusik,   München

Sebastian Gröller

Leiter der Abteilung Volksmusik,   München

Dagmar Held

Leiterin der Forschungsstelle für Volksmusik in Schwaben, Krumbach

Simone Lautenschlager

Leiterin der Volksmusikstelle für Niederbayern und Oberpfalz, Burglengenfeld

Carolin Pruy-Popp

Leiterin der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken, Bad Berneck

Franz Josef Schramm

Leiter der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken, Eibelstadt

Brigitte Schäffler

Abteilung Volksmusik, Verwaltung und Organisation

Benjamin Schmid

Archiv für Volksmusik, Krumbach