Nachfolgend stellen wir euch gern getanzte Volkstänze vor, wie wir sie auf unseren Seminaren, Kursen und sonstigen Veranstaltungen machen. Haben Sie viel Spaß die Tänze mitzutanzen, zu spielen, oder auch selbst zu vermitteln.
Mit Schwung - die Idee
Klare Ideengeber sind die wunderbaren Tanzvideos vom Kulturreferat München. Mit Katharina Mayer und Magnus Kaindl als Vermittler wurden bereits einige Tänze in dieser Form veröffentlicht. Wir haben diese Idee aufgegriffen und uns eine Palette an Tänzen ausgesucht für diese Filmpräsentationen.
Wir gewannen für das Projekt einen wunderbaren Kooperationspartner: die Open Music Academy, kurz OMA, welche die Film- und Tonaufnahmen gewährleisteten, sowie die Postpruduktion der Videos.
https://openmusic.academy/
Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hat dieses Projekt im Rahmen unseres Zertifizierungsprogramms unterstützt. Ziel des Programms ist es, Laienmusikerinnen und -musiker dafür zu qualifizieren, an Grundschulen zu unterrichten.
Ab 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter in Kraft. Um hierfür qualifizierte Lehrkräfte bereitzustellen, stellt der Landesverein, neben der Ausbildung der Lehrkräfte, praxisnahe Materialien zur Verfügung, darunter auch diese Lehrvideos für den Einsatz in der Grundschule.
Als Expertin und Beraterin stand uns Katharina Mayer zur Seite. Mal hinter der Kamera, mal auch als Tänzerin zu sehen, wenn die Anzahl der Paare nicht aufgegangen ist.
Alle Musiker, Tänzer und Tanzvermittler sind, wie man auf den Videos gut erkennen kann, junge Menschen. Zum Teil aus der Szene und zum Teil nicht. Volksmusik und Volkstanz sind für jeden etwas der daran Spaß findet, egal wo man herkommt oder wo man hinmöchte.
Nachfolgend möchten wir euch die ersten drei Tänze vorstellen:
Mei Muatta macht’s a so
Kikeriki
Neuer Klapptanz
Viele weitere werden in den nächsten Wochen folgen, sobald die letzten Videoüberarbeitungen abgeschlossen sind.
Freuen Sie sich auch auf ausführliche Tanzbeschreibungen, Noten in verschiedenen Tonarten und für verschiedene Besetzungen und zu guter Letzt auf Audioaufnahmen der einzelnen Stücke.


4 Kommentare
Speziell der pantomimische, neue „Kikeriki“ ist schon etwas künstlich zusammenkonstruiert und zusätzlich zum „alten Kikeriki “ völlig unnötig, vielleicht für Kleinkinder geeignet. Für die sollte aber auch die traditionelle Musizier-
und Tanzweise erhalten werden. Ich glaube der Volkstanz hat keine künstlichen
Konstruktionen nötig, es gibt unzählige traditionelle Varianten, wichtiger wäre es die zu erhalten und zu pflegen, sie sollten nicht vergessen werden.
Vielen Dank für Ihr Kommentar!
Die hier gezeigte Form des „Kikeriki“ ist eine kindgerechte Spielform und nicht als Abbildung der traditionellen Überlieferung gedacht. Die am häufigsten getanzte überlieferte Form dieses Volkstanzes ist z. B. in diesem Video des Kulturreferats München zu sehen: https://atpscan.global.hornetsecurity.com?d=lO-tRhfOIPuP9F7MgqltOdoIkpUZYki7ACGnV0gXgTTFz-hxIi4DuD8RM0cHUl5s&f=X5tGF24T6Z0hYhls5IVnybdzAa47uGjBSyIJl3UX2l6Bpzrc1mb45Uq9cjq-Fyga&i=&k=doLU&m=9SYsCHIzr3XBVXSXISNKsxRdVlaaCvfyXqfKaAUAJ_47SOQoE_DRKzpl2uc7HGHuA9KOzElqWW4QaST9wizN5hxxG_OEvsa3IPdxO7sgeZsgHUmaAnjQmvRiXlRFrgiT&n=80E-p7IrGVMJ14n-eTww6KAdl0XVhWZhPoppcZ-7YLs&r=eAPZ-iR2HWYbcmgzYmzjNHZRCRFgLw7-NJuAUnOWOqI7mSQCdtiqMevlW1EbWIDdbaaYV9T6MdEcOvmsgRllBQ&s=7efcf0d43ad79dc5ec36174ebcb4cfd68932d684f7f0343af2e49f65bb01e39e&u=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DxldMx9mrfvc%26list%3DPLe2c661WoBC_SvPTgc5dUR-2fpeT-BjvG%26index%3D13
Uns ist die Vielfalt der traditionellen Formen sehr wichtig. Gleichzeitig möchten wir Kindern einen spielerischen Zugang ermöglichen, der Freude macht und Lust auf weiteres Tanzen weckt – gewissermaßen eine erste pädagogische Vorstufe, von der aus später auch andere, überlieferte Tanzweisen kennengelernt werden können.
… was ich so mitbekommen habe, ist das wirklich ein bayerischer Heimatverein,
macht Bayern alle Ehre, als Fränkin fühle ich mich da nicht betroffen,
Sabine WeLß
Jean-Paul-Str. 19 a
95444 Bayreuth
Vielen Dank für Ihr Kommentar!
Die drei veröffentlichten Tanzvideos sind die ersten von insgesamt 25, die im Rahmen dieses Projekts entstanden sind. Es folgen also noch 22 weitere – darunter auch Tänze, die in Franken verbreitet sind.
Die Aufnahmen sind organisatorisch beim Landesverein in München angesiedelt; ich selbst bin dort u. a. für Oberbayern zuständig, weshalb sich in der ersten Auswahl ein gewisser regionaler Schwerpunkt ergeben hat. Gleichzeitig waren aber auch Mittänzerinnen und Mittänzer sowie ein Tanzvermittler aus Franken beteiligt.
Unabhängig davon ist der Landesverein bayernweit tätig: Neben der Geschäftsstelle in München gibt es Volksmusikpflege und -beratung in allen Regierungsbezirken. Für Franken sind hier z. B. Franz Josef Schramm und Carolin Pruy-Popp aktiv, die die dort überlieferte Volksmusik besonders im Blick haben.