4 ✯ Schneeflöckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen – gesungen und musiziert von:
Penelope, Markus, Siggi und Carolin

„Schneeflöckchen, Weißröckchen“

ist eines der wohl bekanntesten Kinder – Winter – Lieder, das meist im Advent (mit)gesungen wird und für Fröhlichkeit und Ausgelassenheit sorgt.

Somit darf es auch hier nicht fehlen – ist doch gerade für die Kinder die Vorweihnachtszeit spannend und aufregend!

Die Kindergärtnerin „Tante Hedwig“ und spätere Lehrerin Hedwig Haberkern (geborene Stenzel; 1837-1901) aus Breslau wollte den Kindern mit ihrem Text den Zauber und die praktische Bedeutung der Schneeflocken erzählen und veröffentlichte als „Tante Hedwig“ im Jahr 1869 die „Geschichte von der Schneewolke“, in dem das Lied „Schneeflöckchen vom Himmel“ mit dem Originaltext vorkommt.

Schneeflöckchen, vom Himmel
Da kommst du geschneit,
Du warst in der Wolke,
Dein Weg ist gar weit;
Ach setz’ dich an’s Fenster,
Du niedlicher Stern,
Giebst Blätter und Blumen,
Wir sehen dich gern!

Schneeflöckchen, ach decke
Die Saaten geschwind,
Sie frieren, du wärmst sie,
So bittet das Kind.
Schneeflöckchen, Weißröckchen
So kommet doch all’,
Dann wird bald ein Schneemann,
Dann werf’ ich den Ball.

Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Schneeflöckchen,_Weißröckchen Zugriff: 02.12.2022.

Der heute übliche Text und die gängige Melodie, eines unbekannten Komponisten, haben erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts zueinander gefunden und sich bewährt. Der Winter, der bis dahin Härte, Kälte und Entbehrung in den Liedern darstellte, zeigt sich nun von einer anderen, zauberhaft-lieblichen, ausgelassenen Seite. 

Ausgelassen gesungen und musiziert haben nach dem Liedblatt von Dr. Erich Sepp (s.u.): Penelope, Siggi, Markus und Carolin

Hier können Sie das Liedblatt downloaden:

Schneeflöckchen, Weißröckchen

(Carolin Pruy-Popp)

6 Gedanken zu „4 ✯ Schneeflöckchen“

  1. Das Lied sollte nach dem Willen der Dichterin zur Melodie des 1777 veröffentlichten Liedes „Wir Kinder, wir haben der Freuden so viel“ gesungen werden. Mozart vertonte dieses „Kinderspiel“-Lied im Januar 1791, knapp 11 Monate vor seinem Tod (KV 598). Eine andere Vertonung hatte Carl Christian Agthe 1782 in seinen „Liedern eines leichten und fließenden Gesangs für das Clavier“ (S. 22) veröffentlicht. [Q: Wikipedia]

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