10 ✯ O Josef mein

Heilige Maria erstellt mit Canva KI

Ein Zwiegespräch zwischen zwei Eheleuten. Sie im letzten Monat schwanger, er auf der Suche nach einer sicheren und dringend benötigten Unterkunft für seine hochschwangere Frau und sein in Kürze erwartetes Kind. 
Um die Eindringlichkeit und den Charakter des Zwiegesprächs zu erhalten, haben wir uns für eine unbegleitete Aufnahme entschieden.

August Hartmann und Hyazinth Abele haben dieses Lied in Röhrnbach aufgezeichnet und 1880 in ihrem Buch Volksschauspiele in Bayern und Österreich-Ungarn herausgegeben. Adolf Eichenseer, der frühere Bezirksheimatpfleger der Oberpfalz hat ein paar Strophen zusammengefasst und die beiden Schlusstakte melodisch so abgeändert, dass das Lied in der Tonika endet.

Quelle: Eichenseer, Adolf J. (Hrsg.): Da Engl ist kumma. Bayerisch-böhmische Advents- und Weihnachtslieder, MZ Buchverlag, Regensburg 2009, 34. 
Siehe auch Hartmann, August / Abele, Hyazinth: Volksschauspiele. In Bayern und Österreich-Ungarn gesammelt. Breitkopf und Härtel, Leipzig 1880. Melodie S. 476; Text, 1. Strophe S. 479; Text 2.-5. Strophe S. 455 ff.

August Hartmann (1846-1917), königlicher Oberhofbibliothekar an der Hof- und Staatsbibliothek in München, zog ab ca. 1870 durch den Süden Oberbayerns und durch Münchner Vororte und zeichnete Texte überlieferter Lieder auf. Ab Anfang der 1870er Jahre arbeitete Hartmann mit dem Münchner Oberlehrer Hyazinth Abele (1823-1916) zusammen, der die Melodien zu den jeweiligen Texten aufschrieb.
Der umfangreiche Nachlass Hartmanns befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek in München unter dem Namen BSB Hartmanniana.

Hier können Sie das Liedblatt herunterladen:
O Josef mein – Liedblatt

(Simone Lautenschlager)

Eichenseer, Adolf J.: Da Engl is kumma. Bayerisch-böhmische Advents- und Weihnachtslieder, MZ Buchverlag GmbH, Regensburg 2009.

Hier in unserem Shop erhältlich.

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