Von Tatjana, Hopferbauer und Rock Around the Clock

Vor zwei Jahren gab mir mein Vater eine Telefonnummer, da solle ich mich  melden, es seien Noten anzuschauen. Da es eine Telefonnummer im Nachbarort Neukirchen war, vermutete ich, es würde sich um Noten der ehemals dort ansässigen Musikkapelle handeln, nach denen ich vor langer Zeit schon einmal gefragt hatte. Doch es meldete sich am anderen Ende der Leitung nicht der erwartete Familienname, sondern ein Ludwig Fronauer. Er hätte zur Zeit viele Noten da, und er wolle mir gerne in meinem Büro etwas zeigen davon.

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Das Notenbuch des Karl Gottlob Wiegand 1854

(Anmerkung: Downloadmöglicheit am Ende des Beitrages)
Über den Ansbacher Musiker Bernd Dittl (www.dittlmusik.de), erhielten wir den Scan einer interessanten alten Notenhandschrift.
Dazu, wie er selbst in den Besitz dieser Handschrift gelangte, schreibt Bernd Dittl: Die vorliegende Handschrift übergab mir mein Musikerkollege Jörg Wegner im September 2007. Jörg ist Pfarrer in der Evangelischen Versöhnungsgemeinde Stegen im Dreisamtal, Schwarzwald, Nähe Freiburg. Er ist auch Orgelbauer und spielt unter anderem verschiedene Dudelsäcke der Balkanländer und Diatonisches Akkordeon.
Jörg Wegner hat die Handschrift ca. 1978 im Kreis Lippe, Externtal (zwischen Hameln und Lemgo) von der Enkelin eines ehemaligen Tanzmusikanten geschenkt bekommen. Auf deren Dachboden befanden sich damals noch weitere Gegenstände aus dem Nachlass dieses Musikers (Geigen, ein Kontrabass, eine Buchsbaumklarinette mit 2-3 Klappen, etc.).

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Sieben Stimmhefte für Blasmusik von Emil Blasberg

(Anmerkung: Downloadmöglicheit am Ende des Beitrages)
Im Oktober 2010 erhielt die Beratungsstelle für Volksmusik in Franken von Herrn Walter Burger aus Bad Brückenau eine Kiste mit alten Noten, überwiegend mit Tanzmusik für Klavier. Unauffällig lagen in dieser Schachtel aber neben den zahlreichen Klaviernoten sieben gedruckte Stimmhefte aus dem Notennachlass einer kleinen Blasmusik aus Volkers, das etwa vier Kilometer nordwestlich von Bad Brückenau liegt. Walter Burger, der selbst von 1964 bis in die 1980er Jahre in dieser Kapelle das Bariton spielte, hat die Hefte von seinem Schwiegervater Ludwig Brust erhalten, der ebenfalls ein Mitglied dieser Kapelle war. Laut Aussage von Herrn Burger existierte die Kapelle seit ca. 1920. Sie löste sich aus Altersgründen in den 1980er Jahren so nach und nach auf bzw. ging über in die Kapelle „Musikfreunde Bad Brückenau“.

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